Wintersport in der Region - Skiclub sorgt seit 1986 für gespurte Loipen

Januar 2021

Der verlängerte Lockdown sorgt bei Wintersportlern für Unsicherheit. Skifahren geht nicht, die Lifte sind entsprechend geschlossen.

Doch was ist mit Langlaufen? Das bayerische Gesundheitsministerium klärt hier auf: Langlaufen ist erlaubt. Langlaufen in der freien Natur ist trotz der Corona-Pandemie erlaubt - allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, nur in der freien Natur, nicht aber in Sportstätten. Dass Bewegung in der frischen Luft das Immunsystem stärkt ist hinreichend bekannt und in diesen Zeiten besonders wichtig. Wie gut dass es kürzlich in der Region geschneit hat und der Skiclub Vilsbiburg über eine Spurgerät und mit Georg Rottenwallner über ein langlaufbegeistertes Mitglied verfügt, der bereits seit Jahren das Spuren in den heimatlichen Gefilden mit seiner Familie übernimmt. Bereits 1986 wurde vom Verein das erste Loipenspurgerät auf Initiative von damaligen 2. Vorstand Winfried Münzberg angeschafft. Finanziert wurde es durch die Unterstützung von zahlreichen Vilsbiburger Geschäften, Firmen und der Stadt Vilsbiburg. Mit Georg Rottenwallner, Martin Högl, Kurt Frank, Andreas und Birgit Holzner schlossen sich aktive Langläufer dem Verein an, die den Skiclub bei zahlreichen hochklassigen Rennen mit tollen Platzierungen bekannt machten. Nur beispielhaft sei hier die Teilnahme von Georg Rottenwallner 1988 bei den Weltmeisterschaften für Läufer von 30 - 40 Jahren in Seefeld/Tirol erwähnt. Den 15 Kilometer- und 30 Kilometer Wettbewerb beendete der Langlaufperfektionist aus Geiselsdorf jeweils als Achter in der internationalen Weltelite. Außerdem erreichte er in dieser Saison fünf Siege bei Rennen im Bayer. Wald und Ruhpolding.

Wenn es auch die Schneelage nicht in jedem Winter erlaubt im Gebiet zwischen Rombach, Geiselsdorf, Giersdorf bis Seyboldsdorf und Schachten zu Spuren, so war der erste Skido doch sehr häufig im Einsatz und wurde 2011 durch ein moderneres Gerät, einem Lynx Yeti 50, ersetzt. Finanziert wieder mit Unterstützung der Stadt Vilsbiburg, da der Skiclub das Spuren der Loipen nicht nur für Mitglieder, sondern auch für die Nutzung durch die Allgemeinheit übernimmt. „Wir sehen das als Werbung für unseren Verein, und hoffen dass wir damit auch das eine oder andere neue Mitglied werben können“, so Christian Hunger der derzeitige Vorstand. Mit dem neuen Spurgerät wurde es auch möglich für die „Skatingtechnik“ zu spuren. Damit erhöhte sich für Georg und Stefan Rottenwallner der zeitliche Aufwand, da sie in der Regel ca. vier Kilometer für Skating und ungefähr 12 Kilometer klassische Loipen spuren. Schade ist nur, dass teilweise Fußgänger die Loipen für Wanderungen benützen und diese dann beschädigen. Der Verein bedankt sich auch auf diesem Wege bei den Grundstücksbesitzern, dass diese Wintersportart durchgeführt werden kann. Einstiegstellen für die klassischen Loipen sind im Burger Feld beim neuen Kindergarten, in Rombach, Geiselsdorf, Giersdorf und Seyboldsdorf. Für Skater empfiehlt sich der Einstieg in der Rombachstraße in Richtung Schachten, sowie in Geiselsdorf.

Skiworkout online beim Skiclub Vilsbiburg

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