Vereinsberatung des DSV mit Moderator Fritz Dopfer

 

Im Konferenzraum des Mareis-Cafés am Kreisel konnte Skiclub Vorstand Matthias Scheidhammer den Ex-Rennläufer Fritz Dopfer begrüßen, der seit 4 Monaten ein neues Projekt des Deutschen Skiverbandes zur Vereinsberatung begleitet. Der Kontakt war über den Vilsbiburger ehemaligen DSV-Trainer Josef Steckermeier entstanden, der zusammen mit Fritz Dopfer die Veranstaltung der gesamten Skiclub Vorstandschaft moderierte. Der mittlerweile 50jährige Verein kann bereits auf eine gewisse Historie mit vielen Erlebnissen zurückblicken. Dennoch möchte sich der Verein weiter entwickeln und neue Mitglieder gewinnen, da auch der Skiclub wie viele andere Vereine mit gewissen Strukturproblemen zu kämpfen hat. Die Maßnahme soll dazu beitragen vor allem Kindern und Jugendlichen den Skisport wieder näher zu bringen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde forderte Fritz Dopfer die Skiclub Verantwortlichen auf darzustellen, was den Verein derzeitig und in den nächsten 5 – 10 Jahren am meisten beschäftigen wird. Anschließend wurden die Stärken und Schwächen des Vereins herausgearbeitet. Eine Analyse der sich daraus ergebenden Chancen und Risiken wurde erörtert. Nach einem gemeinsamen Mittagsessen im angenehmen Ambiente des Cafés von Toni Mareis, der übrigens 1996 alpiner Stadtmeister war, wurden in drei Arbeitsgruppen die Themenfelder: Attraktivität des Sportangebots, Kommunikation und Nachwuchsgewinnung, thematisiert. „Ihr könnt auf einer guten Basis aufbauen“, so Fritz Dopfer am Ende der Veranstaltung. Gut gefallen hätte ihm auch, dass im letzten Jahr eine Verjüngung der Vorstandschaft stattgefunden habe und diese von erfahrenen Leuten unterstützt werden. Beeindruckt zeigte er sich auch von dem ganzjährigen Programm und den gesellschaftlichen Aktivitäten und dass dies alles ehrenamtlich geleistet wird. Dem guten Erarbeitungskonzept des DSV war es geschuldet, dass Schwächen schonungslos angesprochen und sich alle einig waren, dass die Arbeit diese abzustellen jetzt erst beginnen würde. Der Verein müsse sich auch wieder offener zeigen und wieder besser auf Mitglieder und Außenstehende zugehen und diese miteinbeziehen.