Das malerische Bergdorf Campill, umringt von den Gipfeln der Puez-Geisler-Gruppe in Südtirol, war das Ziel der Skitourengruppe für fünf Tage.
Die warme Wetterlage der Vortage erforderte bereits am Tag der Anreise eine Umplanung des Programms, da mangels Schnee eine Skitour am Brenner nicht möglich war.  Ein Besuch von Bruneck und nach Bezug des Quartiers eine Wanderung über das Mühlental von Seres aus über die Fornantes Almen stimmte die vierzehnköpfige Gruppe auf das noch ursprüngliche Dolomitenflair ein.
Am zweiten Tag startete die Gruppe vom Quartier aus Richtung Puez Scharte. Über leichtansteigende Wiesen in den lichten Wald war die Schneelage nordseitig noch überraschend gut. Bei tollem Sonnenschein und herrlichem Panorama genoss die Gruppe die Ausblicke auf die hochalpine Bergwelt.
Auf dem Rückweg lockte der Gipfel des Zwölferkofels die Gruppe zum nochmaligen Aufstieg. Da südseitig die Schneelage mager war, wurde ein Skidepot angelegt und die 450 Höhenmeter über Wiesenhänge und Schneefelder bestiegen. Der anstrengende Aufstieg endete auf einem aussichtsreichen Plateau mit Gipfelkreuz, das mit steilabfallender nordseitiger Felswand beeindruckte.
Am nächsten Tag führte der Skitourenführer des Skiclubs Vilsbiburg Andi Ebbers die Gruppe zum Medalges. Es handelt sich um eine ausgesprochen lohnende Tour und ist landschaftlich ein Traum.
Dreißig Zentimeter Neuschnee, die über Nacht gefallen waren, veranlasste die Gruppe diesen schönen Aufstieg in einem Hohlweg am Folgetag zu wiederholen. Erwartungsgemäß boten die oberen Hänge wunderschöne Abfahrten im Pulverschnee. Eine traumhafte Winterlandschaft zeigte sich bei der Abfahrt. In dem schönen, gastfreundlichen Quartier konnte sich die Gruppe im Wellnessbereich erholen und wurde kulinarisch verwöhnt.
Im Pflerschtal wurde die Heimfahrt unterbrochen. Ein Aufstieg in Richtung Maurerspitze von Innerpflersch aus war das Ziel. Zur Überraschung aller Teilnehmer erwartete die Gruppe noch eine traumhafte Skitour bei allerbestem Wetter und hervorragenden Schneeverhältnissen. Die nordseitigen Abfahrten im unverspurtem Powder begeisterte alle und setzte den schönen Tourentagen ein glanzvolles Ende.




